Innendämmung - so gehts richtig

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Innendämmung - so gehts richtig


Sie möchten gerne ihr Haus mit einer besseren Wärmedämmung versehen, können aber aus verschiedenen Gründen keine Fassadendämmung anbringen? Hier bietet sich natürlich an, anstatt ganz auf zusätzliche Dämmung zu verzichten, eine Dämmung innen an den Außenwänden vorzunehmen. Innen Dämmen wird (zurecht) häufig als problematischer eingestuft, als eine Außendämmung durchzuführen. Eine Innendämmung erfordert sehr akkurates Arbeiten und präzise Planung im Vorfeld um später keine Schäden durch kondensiertes Wasser in den Wänden durch Wärmebrücken und Undichtigkeiten zu provozieren. Wenn Sie mehr über Innendämmung erfahren möchten, lesen Sie diesen Artikel über innen dämmen noch ein wenig weiter.



Wohnraumverluste durch eine Innendämmung


Innen zu dämmen ist nicht nur aus bereits oben angesprochenen Gründen suboptimal, sondern auch der Innendämmung mit Holzständerwerk Raum- verlust im Inneren des Hauses ist oft ärgerlich. So beschränkt man sich häu- fig bei der Dämmung innen auf das notwendige Minimum an zusätzlicher Dämmstärke um den Raumverlust so gering wie möglich halten zu können. Der Raumverlust ist durchaus nicht zu unterschätzen. Nimmt man als Innendämmung zum Beispiel eine Dämmstärke von 16cm an und rechnet noch den weiteren Aufbau dazu, fehlen schnell etwa 20cm Fläche an Wohn- raum. Das heißt, dass bei einem etwa 20m² großen Raum durch das innen dämmen etwa 1,8m² Wohnfläche (2 Außenwände = 4m+5m Wandlänge geteilt durch 5 [=20cm]) verloren ge- hen. Ist man selbst der Vermieter dieser Wohnfläche, muss dies im zukünftigen Mietbetrag durchaus berücksichtigt werden.

Praktische Umsetzung einer Dämmung innen


Wie bereits im ersten Abschnitt kurz angesprochen erfordert das Innen dämmen sehr genaues arbeiten. Mal eben schnell kann eine Innendämmung nicht realisiert werden, da die potentiellen Schäden, die aus einer unsachgemäß durchgeführten Innendämmung resultieren hohe Folgekosten verursachen können.

Wie sollte eine Dämmung innen aufgebaut werden?


Als Grundlage dient der alte Innenputz der ungedämmten Wand. Hierauf wird ein Ständerwerk aus Aluprofilschienen oder entsprechenden Kanthölzern montiert. Dann wird die Innendämmung eingebracht. Als nächstes kommt der wichtigste Schritt. Es wird eine Dampfsperrfolie über der Konstruktion angebracht. Hier ist es besonders wichtig, dass die Dampfsperrbahn vollkommen ohne Ritzen und Löcher verarbeitet wird. Gerade Anschlussstellen an Boden, Decke, anderen Wänden, Fenstern und Türen sind besonders sorgfältig zu verschließen. Jeder Schlitz oder jedes Loch in der Innendämmung kann im späteren Verlauf Wasser in die Wand eindringen lassen und somit eine gute Grundlage für einen Schimmelbefall bilden. Besonders Schwierig beim Abdichten sind auch alle Leitungs- durchführungen und Schalter- und Steckdosen Dosen, die in die Wand eingelassen werden. Auch hier muss sehr sorgfältig jeder Schlitz und Ritz abgeklebt werden.

Auf die fertig angebrachte Dampfsperrbahn können nun Holzfaserplatten oder Gipskartonplatten als Trägermaterial für Tapete oder Putz aufge- bracht werden. Alternativ zur Montage an der Wand kann man auch ein wandunabhängiges Ständerwerk errichten um die Innendämmung einzu- bringen. Dazu werden nur Befestigungspunkte an Decke und Boden des Raumes genutzt. Gerade bei Holzständerwerken vermeidet man so einen unterschiedlichen Wärmedurchgangskoeffizienten der Innendämmung an den Stellen, an denen das Holz die Außenwand berührt.

Da beim Innen Dämmen ein hohes Fehlerpotential besteht, sollte man die Ausführung der Arbeiten möglichst einem Fachbetrieb überlassen. Die erhöhten Kosten gegenüber dem Eigenbau können sich recht schnell wieder amortisieren, wenn durch Unwissenheit beim Eigenbau der Innendämmung Fehler gemacht werden die in Zukunft für hohe Sanierungskosten verantwortlich sein können. Ein Fachbetrieb dagegen haftet für bauseitige Fehler und Schäden mindestens 5 Jahre lang wenn Sie entsprechend nachgewiesen werden können.

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Autor: daemmstoff.org



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